Was kostet IT-Betreuung wirklich?

Pauschale oder Stundensatz, was ist enthalten, ab wann lohnt sich was — eine ehrliche Aufschlüsselung mit den Zahlen, die wir selbst berechnen.

Veröffentlicht am 8. September 2026 · Lesezeit rund 7 Minuten · von Silz-Networks, IT-Systemhaus in Eppertshausen

Zwei Personen vergleichen Angebote und Unterlagen an einem Schreibtisch

Warum die Frage so schwer zu beantworten ist

Wer nach Preisen für IT-Betreuung sucht, findet fast überall „auf Anfrage“. Das hat einen Grund: Die Leistungen unterscheiden sich stark, und ein Preis ohne Leistungsumfang sagt wenig. Trotzdem hilft es niemandem, wenn man gar nichts nennt. Deshalb hier unsere eigenen Zahlen und was dahintersteckt.

Die zwei üblichen Modelle

Abrechnung nach Aufwand. Sie rufen an, wenn etwas ist, und zahlen die aufgewendete Zeit. Vorteil: In ruhigen Monaten zahlen Sie nichts. Nachteil: Die Kosten schwanken, niemand kümmert sich vorbeugend, und im Ernstfall stehen Sie in der Warteschlange hinter den Vertragskunden.

Monatliche Pauschale. Ein fester Betrag pro Arbeitsplatz und Server deckt den laufenden Betrieb ab. Vorteil: planbare Kosten, und es kümmert sich jemand, bevor etwas ausfällt. Nachteil: Sie zahlen auch in Monaten, in denen scheinbar nichts passiert.

Unsere Preise

Wir rechnen mit 57,95 € pro Arbeitsplatz und 112 € pro Server im Monat, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Zwei Rechenbeispiele:

BetriebZusammensetzungMonatlich netto
Handwerksbetrieb1 Server, 10 Arbeitsplätze691,50 €
Planungsbüro1 Server, 15 Arbeitsplätze981,25 €
Produktionsbetrieb3 Server, 42 Arbeitsplätze2.769,90 €

Eigene Zahlen können Sie im Kostenrechner einsetzen.

Was in einer Pauschale enthalten sein sollte

Achten Sie beim Vergleich weniger auf den Betrag als auf diese Punkte — sie entscheiden, ob zwei Angebote überhaupt vergleichbar sind:

  • Überwachung der Systeme und wer wann darauf reagiert
  • Einspielen von Updates und Sicherheitspatches
  • Virenschutz und dessen Lizenzen — enthalten oder extra?
  • Verwaltung der Datensicherung einschließlich regelmäßiger Rückspieltests
  • Anwendersupport: nur Fernwartung oder auch vor Ort, und in welchem Umfang
  • Erreichbarkeitszeiten und was außerhalb davon gilt

Besonders der Rückspieltest wird gerne übergangen. Eine Sicherung, die läuft, aber nie zurückgespielt wurde, ist im Ernstfall eine Vermutung — keine Sicherung.

Ab wann lohnt sich eine Pauschale?

Nach unserer Erfahrung ab etwa fünf bis zehn Arbeitsplätzen. Darunter fallen meist zu wenige Störungen an, als dass sich der Festbetrag rechnet — dort ist Abrechnung nach Aufwand ehrlicher, und wir sagen das auch. Ab zehn Arbeitsplätzen kippt die Rechnung zuverlässig, weil dann genug kleine Vorfälle zusammenkommen und der vorbeugende Teil spürbar Ausfallzeit spart.

Der Posten, den niemand einrechnet

Rechnen Sie einmal gegen, was ein Ausfall kostet. Zehn Mitarbeitende, die einen halben Tag nicht arbeiten können, sind schnell teurer als mehrere Monatspauschalen. Diese Rechnung geht nicht immer zugunsten eines Vertrags aus — aber sie gehört in die Entscheidung.

Häufige Fragen

Sind Ihre Preise verhandelbar?

Die Pauschalen sind kalkuliert und gelten für alle Kunden gleich — das ist uns lieber als individuelle Sonderpreise, bei denen am Ende niemand mehr weiß, was vereinbart war. Was sich anpassen lässt, ist der Umfang: Sie können Bereiche herausnehmen, die Sie selbst abdecken.

Gibt es Mindestlaufzeiten?

Sprechen Sie uns darauf an — die Konditionen halten wir schriftlich fest, bevor Sie unterschreiben. Wir dokumentieren Ihre Umgebung so, dass ein Anbieterwechsel technisch jederzeit möglich wäre.

Was ist mit einmaligen Projekten?

Serverumzug, Standortanbindung oder eine neue Telefonanlage sind Projekte und laufen nicht über die Pauschale. Dafür bekommen Sie vorher ein Angebot mit Festpreis oder klarem Aufwandsrahmen.

Fragen zu diesem Thema?

Wir beraten Betriebe aus Eppertshausen, Dieburg und der Region — die Erstberatung kostet nichts.